Telefon +49 (0) 209 / 93 89 53 63 | Email info@tuisa.de
Büroanschrift | Spendenbescheinigung | Wie wir Spendengelder einsetzen | Impressum

Wir helfen Menschen in Not. Gemeinsam. Ehrenamtlich. Weltweit.
Tuisa e.V. | Wir helfen Menschen in Not. Gemeinsam. Ehrenamtlich. Weltweit.
DRINGEND! Oussama braucht unsere Hilfe!
Rubrik Marokko | Veröffentlicht am 11.02.2017 | Administration



+++ 14.02.17 | UPDATE ZU OUSSAMA | JEDER TAG ZÄHLT | +++ Wir haben besorgniserregende Neuigkeiten von Oussama. Die Ärzte haben ihm mitgeteilt, dass er, wenn er nicht umgehend richtig behandelt wird, sein Bein verlieren wird. Die Dekubituswunden sind nun so weit fortgeschritten, dass eine Blutvergiftung oder ein gefährliches Ausbreiten der Infektion drohen. Die einzige Chance, die er in seiner Heimat hat, ist das Bein zu amputieren. Wir müssen Oussama wirklich dringend nach Deutschland holen. Nur hier hat er die Chance, sein Bein zu behalten und wieder gesund zu werden und vielleicht sogar wieder laufen zu können. Stellt euch vor, wie schrecklich es ist, sein Bein zu verlieren, obwohl es unter anderen Bedingungen geheilt werden könnte. Wie schrecklich muss das für Oussama sein! Bitte spendet für Oussama. Bitte helft uns, ihn zu retten. Jetzt zählt jeder Tag. +++

 

+++ 13.02.17 | UPDATE ZU OUSSAMA | OUSSAMAS ZUSTAND WIRD IMMER SCHLIMMER | +++ Vor kurzem haben wir euch von Oussama berichtet, der aus unerklärlichen Gründen seit 4 Jahren im Rollstuhl sitzt und an schlimmen Dekubituswunden leidet. Leider hat sich sein Zustand verschlechtert. Die Dekubituswunden haben sich weiter ausgebreitet und wir haben große Sorgen, dass er einer Blutvergiftung erliegen wird. Seine Familie hat nicht die Mittel und Möglichkeiten die Wunden ordentlich zu säubern und dauerhaft sauber zu halten. Ärzte und Krankenhäuser weigern sich ihn zu behandeln. Erst vor einigen Tagen, hat ihn ein Arzt nach Hause geschickt, weil er ihm nicht helfen kann bzw. will. Oussama solle abwarten, da man nichts mehr für ihn tun könne. Stellt euch das nur mal vor. Ein Arzt schickt ihn nach Hause zum Sterben, obwohl seine Erkrankung zwar nicht vollständig heilbar ist, jedoch so weit behandelt werden kann, dass er weiterleben kann. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, alle notwendigen Papiere zusammen zu bekommen, um Oussama nach Deutschland zu holen. Um das zu schaffen, BRAUCHEN WIR EURE HILFE. DRINGEND. +++

 

Von Naima Majjouti | Bis vor vier Jahren war Oussama ein ganz normaler Jugendlicher. Er war nie krank, sportlich aktiv und immer hilfsbereit. Doch plötzlich ist Oussama schwer erkrankt und erleidet starke Schmerzen. Alles begann vor 4 Jahren, als er bei Freunden zu Besuch war und zusammengebrochen ist. Man brachte ihn zum Arzt. Dort bekam er eine Spritze. Doch es wurde nur noch schlimmer und sein Zustand verschlechterte sich. Er verlor das Gefühl in Händen und Beinen und ist zudem erblindet. Kein Arzt konnte sich dies erklären. Zwar kehrte sein Sehvermögen nach drei Monaten zurück und auch das Gefühl in den Händen kam wieder, aber die Lähmung vom Unterleib abwärts ist geblieben. Bis heute konnte keine Ursache gefunden werden und Oussama sitzt seitdem im Rollstuhl.

Dass Oussama aus unerklärlichen Gründen gelähmt ist, ist dabei nicht einmal das Schlimmste. Schrecklich und extrem schmerzhaft sind die tiefen Dekubituswunden, die sich durch das dauerhafte Sitzen und Liegen gebildet haben. Ein Dekubitusgeschwür entsteht, wenn auf bestimmten Körperstellen über lange Zeit Gewicht lastet. Die Haut und das darunter liegende Gewebe werden „gedrückt“ und das Blut kann in diesem Bereich nicht mehr ausreichend zirkulieren. Das Gewebe wird nur noch unzureichend mit Sauerstoff versorgt und stirbt langsam ab. Es bilden sich tiefe, offene Wunden. Die Schmerzen sind unerträglich und es entsteht ein unangenehmer Gestank. Ohne die richtige Pflege und medizinische Versorgung weiten sich die Geschwüre und offenen Wunden immer weiter aus.

Oussamas Familie lebt knapp an der Armutsgrenze. Sein Vater ist bereits sehr alt und kann nicht mehr arbeiten. Oussama selbst hat anfangs noch versucht, Geld zu verdienen, in dem er einen kleinen mobilen Kiosk betrieben hat. Er hat Süßigkeiten an Passanten verkauft. Doch durch den immer stärker werdenden Gestank seiner Wunden hat niemand bei ihm eingekauft. Er musste aufgeben. Seine Mutter verdient ein wenig Geld, indem sie bei kleineren Feierlichkeiten im Dorf kocht. Doch das reicht bei weitem nicht aus, um Oussama die medizinische Versorgung und Pflege zu bieten, die er benötigt. Seine jüngere Schwester Samira musste die Schule abbrechen, um Oussama zu pflegen. Für einen Nebenjob hat sie keine Zeit und auch keine Kraft.

Oussama wünscht sich nichts mehr, als endlich wieder am sozialen Leben teilnehmen zu können. Im Moment ist ihm das nicht möglich. Zu schlimm sind die körperlichen Schmerzen. Und noch viel schlimmer ist der seelische Schmerz, den er erleiden muss. Er traut sich nicht mehr aus dem Haus. Und auch dort ist er fast immer alleine, da es, aufgrund des extremen Gestanks, niemand in seiner Nähe aushält. Tuisa e.V. hat bereits vor einem Jahr erste Hilfsmittel, wie eine Dekubitusmatratze, ein Krankenhausbett und spezielle Pflaster und Medizin zur Verfügung gestellt. Außerdem haben wir Samira einen großen Wunsch erfüllen können. Wir haben ihr den Besuch eines Nähkurses im benachbarten Dorf ermöglicht. Auf diese Weise kommt sie für ein paar Stunden in der Woche aus dem Haus und kann etwas für ihre Zukunft tun. Sie träumt davon, eines Tages als richtige Schneiderin in einem Geschäft arbeiten zu können. Doch diese erste Hilfe reicht leider nicht aus! Wir müssen Oussama weiterhin helfen und ihn schnellstmöglich nach Deutschland holen. Er benötigt dringend die richtige medizinische Behandlung, damit seine Dekubituserkrankung nicht weiter voranschreitet und die Wunden versorgt werden können.

Oussama möchte wieder am Leben teilnehmen. Er möchte aktives Mitglied der Gesellschaft werden, keine Schmerzen mehr ertragen müssen und endlich wieder unter Menschen kommen. Und er wünscht sich, dass seine kleine Schwester endlich ein normales, unbeschwertes Leben führen kann. Bitte helft uns, Oussama und Samira zu helfen. Wir benötigen Eure Unterstützung, um den beiden wieder ein wenig Lebensfreude schenken zu können und ihnen ihr ohnehin schweres Schicksal ein wenig erträglicher zu machen.

Achtung! Die Bilder von Oussama sind schwer zu ertragen und sehr intim: In allen Fällen geschieht die Veröffentlichung des Bildmaterials aber auf ausdrücklichen Wunsch von Oussama und seiner Familie, da nur so erkennbar wird, wir schlimm sein Zustand inzwischen fortgeschritten ist.

 

Ich möchte spenden »

Vielleicht können wir nicht jedem Menschen helfen!
Aber: Jeder Mensch kann jemandem helfen - Auch Du!

Ich will erfahren, wie ich helfen kann!

Ehrenamt ist immer Ehrensache
Wer einen Menschen rettet, der rettet die gesamte Menschheit. Unser Leitgedanke. Vom ersten Tag.
Büroanschrift

Tuisa e.V.
Devensstraße 75
45899 Gelsenkirchen
Bürozeiten:
Dienstags von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Freitags von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Kontaktdetails

Telefon +49 (0) 209 / 93 89 53 63
Notfall +49 (0) 157 / 855 12 027
Email info@tuisa.de
Web www.tuisa.de
Facebook www.facebook.com/tuisa
Impressum
Spendenkonto

Sparkasse Gelsenkirchen
IBAN DE 51 420500010164017216
BIC WELADED1GEK
Kontonummer 164 017 216
Bankleitzahl 420 500 01


Oder: Online spenden
Folge uns